Unsere KMUs, also die Klein- und Mittelbetriebe, sind das Rückgrat der oberösterreichischen Wirtschaft – vor allem im ländlichen Raum. Ich finde es wichtig, dass Landwirtschaft, Wirtschaft und Wohnbevölkerung in einem gemeinsamen Lebensraum ihren Platz haben können.
In diesem Sinne wird die Herausforderung eine Stärkung der Betriebe in Schlierbach sein, deren Leben durch die zahlreichen Auflagen in den unterschiedlichsten Bereichen in den letzten Monaten und Jahren sehr erschwert wurde. „Pro Nahversorgung“ – also das Zusammenspiel von landwirtschaftlichen Produzenten, den Betrieben und den Konsumenten in einer Gemeinde – ist ein Thema, das uns auch in Zukunft beschäftigen wird.

Das weitaus größte Wachstum finden wir im Bereich der EPUs (Ein-Personen-Unternehmen) vor, häufig sind das Dienstleistungsbetriebe. Manche Gemeinden bieten Gründerinnen und Gründern derartiger Unternehmen geteilte Büroräume („hubs“).
Beispiele aufspüren und selbst weiterentwickeln oder gleich selbst innovative Umsetzungen zu ermöglichen wie z.B. eine kleine Gemeinde im Waldviertel, die einen „Work-Life-Park“ mit einer ultraschnellen Glasfaseranbindung für diese Zielgruppe gegründet hat können solche Bausteine für die Stärkung die regionale Wirtschaft sein.

Perspektiven für Schlierbach aufzeigen und damit Wirtschaft und Breite stärken muss daher ein starker Fokus auch aus Sicht der Gemeinde- und Auschussarbeit sein.

Peter Jungmeier