Energie: Wir bewegen uns und setzen um
Der Bereich Umwelt und Energie war von Beginn an eine Kernthema der Bürgerliste und wurde auf verschiedenen Wegen immer konsequent verfolgt.
Mit dem Start des EGEM-Prozesses im Jahr 2010 begab sich Schlierbach auf einen Weg hin in Richtung Energieautarkie/neutralität. Wir haben uns viel vorgenommen. Wir haben uns als Gemeinde vorgenommen 100% des Wärmebedarfs, 50% des Strombedarfs und 50% des Kraftstoffbedarfs in Schlierbach selbst zu decken. Dies geschieht nicht von alleine sondern bedarf unkonventioneller Lösungen und Vor- und Querdenker.
Im Rahmen des EGEM-Arbeitskreises waren wir ein Teil dieses Prozesses und gemeinsam konnten wir viele Aktionen umsetzen (nachzulesen auf www.schlierbach.at > EGEM). Der Schwerpunkt lag und liegt in vielen kleinen Schritten um einen Umdenkprozess im Umgang mit Energie bewirken.
Derzeit ist Energie zwar so billig wie lange nicht mehr. Aber wir verbrauchen schon lange mehr Ressourcen als uns nachhaltig zur Verfügung stehen. Diese Entwicklung gilt es zu stoppen und wenn Energie schon nicht dort produziert werden kann wo sie verbraucht wird, so ist die billigste Energie jene die man eingespart hat.

Wie in vielen Dingen ist auch hier die wichtigste Motivation und Botschaft: wir wollen uns und andere bewegen und begeistern zur Umsetzung von Neuem.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, in Schlierbach noch viele weitere Maßnahmen zu setzen, auf dem Weg Richtung Energieautarkie bzw. –neutralität.

Umwelt – sie geht uns alle an
Im Umweltausschuss stellten wir auch in der letzten Periode den Obmann. Der Großteil der Arbeit lag in der Funktion als Bindeglied des EGEM-Arbeitskreises zur Gemeinde. Im Ausschuss wurden dessen Aktionen für den Gemeinderat aufbereitet und mitbegleitet.

Ein maßvoller und bedachter Umgang bei den Gebühren für Kanal, Wasser und Abfall war und ist uns ein besonderes Anliegen. Ziel ist es die Kosten für die Ent- und Versorgung zu decken und die Haushalte vor größeren Gebührensteigerungen zu bewahren.

Ein wichtiger Schritt war das endgültige Aus von Roundup im Bauhof. Wir waren die erste Gemeinde in OÖ, welches diesen Schritt offiziell getätigt hat und sich im Gegenzug aktiv um Ersatzlösungen bemüht. Und gerade als Klimabündnisgemeinde sehen wir uns zu solchen Schritten – mögen sie auch Aufwand bedeuten – verpflichtet.

Andreas Mallinger-Hohensinn