Kulturlandschaft und Bewirtschaftungsraum durch die Erhaltung und Stärkung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft

Egal ob ein Landwirt seine Flächen biologisch oder konventionell bewirtschaftet. Er gestaltet ein Stück unserer Kulturlandschaft.
Für uns ist es wichtig, dass eine aktive Landwirtschaft auch gelebt werden kann und keinen Nachrang hat gegenüber anderen Nutzungsformen wie Gewerbe, Wohnbau oder Infrastruktur wie Straßen, etc.
Gerade die Raumordnung hat hier einen großen gestalterischen Einfluss ob dieses Miteinander gut gelingt oder mit Schwierigkeiten behaftet ist. Beispielswiese gibt es immer wieder ein großes Konfliktpotential, wenn Wohngebiete mit landwirtschaftlichen Flächen verzahnt sind oder Wohngebiete in die Nähe von Stallungen rücken.

Unser Schwerpunkt liegt hier bei Planungen einer Gemeindeentwicklung auch der Landwirtschaft eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen und wichtiges Ackerland nicht noch mehr zu reduzieren.

Wertschöpfung durch Nahversorgung und Direktvermarktung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wertschöpfungskette in der landwirtschaftlichen Produktion. Eine gute Nahversorgung oder Direktvermarktung sichert Arbeitsplätze in der Region und in der Landwirtschaft.

Gerade in der Veredelung der Produkte eines landwirtschaftlichen Betriebes liegt viel Potential und ein hoher Grad an Wertschöpfung. Dies ist jedoch mit Arbeit und individuellem Engagement verbunden.

Wir können die regionale Wertschöpfung durch die Stärkung von lokalen Versorgungs- und Einkaufsstrukturen unterstützen.

Die regionale Vermarktung sichert was wir und auch unsere Gäste und Besucher so sehr schätzen. Eine schöne und gepflegte Kulturlandschaft mit einer starken Bauernschaft, die nicht zu illusorischen Weltmarktpreisen um Ihre Existenz kämpfen muss.

Andreas Mallinger-Hohensinn, Martin Tretter, Markus Hebesberger